Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

Mond-Laterne…Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht, aber nur meine liebe Laterne nicht.

Diese Zeilen können wohl die meisten von uns, aber wie geht es weiter in diesem St. Martins-Klassiker?

Damit sie beim Laternen-Umzug mit ihren Kindern nicht sprachlos sind, hier einmal ein paar Texte für die gängigsten Lieder:

Sankt Martin

St. Martin Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt‘ Kleider nicht, hatt‘ Lumpen an.
„O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bitt’re Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Roß steht still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den Halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil‘
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich still zur Ruh‘.
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Der spricht: „Hab Dank, du Reitersmann,
für das, was du an mir getan.“

Ich geh‘ mit meiner Laterne

Laternen-Bastelset PrinzessinIch geh‘ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh‘ nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabum.

Mein Licht ist aus,
ich geh‘ nach Haus,
rabimmel, rabammel, rabum.

Ich geh‘ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Ein Lichtermeer
zu Martins Ehr.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh‘ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Der Martinsmann,
der zieht voran.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh‘ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Wie schön das klingt,
wenn jeder singt.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh‘ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Ein Kuchenduft
liegt in der Luft.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh‘ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Beschenkt und heut,
ihr lieben Leut.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh‘ mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne,
hier unten leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
ich geh nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabumm.

LaternentanzAch ja. Und das Laterne-Lied vom Anfang geht übrigens in voller Länge so:

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne!
Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne!
Sperrt ihn ein den Wind, sperrt ihn ein den Wind.
Er soll warten, bis wir zuhause sind.

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne!
Bleibe hell mein Licht, bleibe hell mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht.

Und noch einen für die Rheinländer:

De hill’je Zinte Märtes

De hill’je Zinte Mätes
dat wor ne jode Mann.
Dä jof de Pänz de Käezje
un stoch se selver an.

Refrain:
Butz butz widde butz, dat wor ne jode Ma – a- ann.
Hier wohnt ein reicher Mann,
der uns vieles geben kann.
Viel soll er geben,
lange soll er leben,
selig soll er sterben,
das Himmelreich erwerben.
Laß uns nicht so lange, lange stehn,
denn wir müssen weitergehn,
weitergehn!

De hill’je Zinte Mätes, dä kütt och hück zu us.
Dröm jommer mit dä Fackele et freut sich Kleen un Gruus.

De hill’je Zinte Mätes, dä rick längs jede Dür,
un sähnt de Hus un Hätze, de Frösch en Schopp un Schür.

De hill’je Zinte Mätes, kütt emmer hu zu Päd.
Hä stäht en huhe Ihre em Himmel un op Ääd.

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